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 »Papas Unfall« – Lesereise

Der Verein Kunststück Familie e. V. veranstaltet eine Lesereise mit dem Buch »Papas Unfall« an verschiedenen Orten in unterschiedlichen Einrichtungen….und plötzlich ist alles anders. Den Tag, an dem Papa verunglückte, werden wir wohl nie vergessen. Es war der Tag, an dem sich unser Leben vollständig veränderte. Der Unfall passierte an einem Sonntag. Papa machte mit seinen Freunden einen Motorradausflug – und dabei passierte das schreckliche Unglück. Nach seinem Motorradunfall kann Papa nicht mehr arbeiten und mit der Familie wandern, Schlitten fahren oder schwimmen. Auch Mama hat jetzt so viel zu tun und ist fast gar nicht mehr zu Hause.
Das Kinderbuch »Papas Unfall«, ein Projekt des Vereins Kunststück Familie e. V. spricht Kinder ab 4 Jahren an, deren Leben sich nach schweren Unfällen und plötzlichen Behinderungen eines Elternteils verändert hat. Einfühlsam, alltagsnah und optimistisch wird gezeigt, wie Kinder mit einer plötzlichen schweren Behinderung eines Elternteils umgehen lernen. Auch wenn alles anders wird, kann und darf man sich selbst helfen – und helfen lassen!

Haben Sie Interesse an einer kostenlosen Lesung in Ihrer Einrichtung?

Wenden Sie sich bitte an: Kunststück Familie e. V., Dr. Rabea Müller/Dr. Angelika Preß, Schaafenstraße 5, 50676 Köln,

Tel: 0221/7197768, E-Mail: info@kunststueck-familie.de.

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Kunstwerkstatt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Finanziert aus Mitteln der Dr. Franz Stüsser-Stiftung/Adels-Stiftung Köln/Sparkasse Köln Bonn konnten im Jahr 2017/2018 mit Erfolg unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Rahmen unseres Projekts in den Atelierräumen der „Akademie artig“ künstlerisch aktiv werden. Einmal wöchentlich kommen Jugendliche aus verschiedenen Herkunftsländer (häufig aus Notunterkünften) in die Kunstwerkstatt und werden zwei Künstlerinnen/Kunsttherapeutinnen begleitet. Durch die künstlerische Arbeit können die Jugendlichen wichtige neue Erfahrungen sammeln und sich selbst nicht länger als „Opfer“, sondern als „aktive Gestalter“ wahrnehmen. Während des Projekts werden die Ressourcen der Jugendlichen aktiviert, das Selbstbewusstsein gestärkt, sowie Mut und Kreativität gefördert. Im Atelier herrscht häufig eine intensive und konzentrierte Arbeitsatmosphäre, die einen Weg aus der negativen Gedankenspirale, die geprägt ist durch die Sorge um die in der Heimat Zurückgebliebenen, um die eigene Existenz und eine ungewisse Zukunft, bietet.

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Viele Gestaltungen sind geprägt durch aktuell  erlebte Schwierigkeiten, wie Flucht, die Ankunft in neuen, fremden Ländern und der starke Wille hier in Deutschland angenommen und akzeptiert zu werden. In den künstlerischen Werken findet nicht nur eine nonverbale Verarbeitung der schwierigen Fluchterfahrungen statt, sondern auch eine Aktivierung positiver Erinnerungen an die Heimat und wichtige Schritte zur Identifizierung mit Deutschland und ihrem neuen sozialen Umfeld. In der Kunstwerkstatt kann ein reger kultureller Austausch stattfinden, den wir gerne auch künftig neu angekommenen Flüchtlingen bieten möchten. Gerade in diesem Bereich zeigt sich, dass zahlreiche Projektangebote wenig oder nicht kontinuierlich von Teilnehmern wahrgenommen werden. Das Projekt wurde in seiner Pilotphase nicht zuletzt aufgrund der guten Vernetzung mit zahlreichen Einrichtungen wie therapeutische Praxen, Beratungsstellen, Bürgerinitiativen, Wohnheimen und anderen Unterkünften gut von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen angenommen.

Zur weiteren Realisierung des Projektes sind wir auf Fördermittel angewiesen und würden uns über Ihre Unterstützung sehr freuen!

 


 

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Kunstprojekt für Kinder und Jugendliche aus Familien in Trennung

Ein wöchentliches Atelierangebot richtet sich an Kinder und Jugendliche in der besonderen Situation der Trennung ihrer Eltern. Helle, große
Atelierräume in der Kölner Innenstadt (Rathenauplatz) bieten Raum für Kunst und Austausch. Im Prozess sich neu gestaltender Familienkonstellationen können Gefühle von Unsicherheit, Wut, Angst, Trauer oder Verzweiflung in Kunstwerke fließen. Im Verbund betroffener Kinder und Jugendlicher können Erlebnisse und Erfahrungen ausgetauscht werden ohne auf Eltern oder andere Beteiligte Rücksicht nehmen zu müssen. Während andauernder familiärer Krisen fördern Zeichnen, Malen, Tonen, Drucken, plastisches Gestalten, Filmen, etc. die Freude am eigenen Tun und stärken die Kinder und Jugendlichen positiv. Neben der Gestaltung von künstlerischen Werken erfahren sie Entlastung.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Künstlerische Leitung    Dr. Rabea Müller & Dr. Angelika Preß
 Start  26.09.2018, Eine Teilnahme ist nach Absprache jeder Zeit möglich.
Anmeldung und Infos   Akademie artig, Beethovenstraße 27, 50674 Köln, Tel.: 0221/ 47670855 Mail: info@akademie-artig.de
mittwochs von 16.00 h – 17.30 h, von 17.30 h – 18.00 h
donnerstags von 15:00 h – 16:00 h, 16.00 h – 17.30 h, von 17.30 h – 19.00 h
Mit freundlicher Unterstützung von
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Sichtweise

Sichtweise ist ein künstlerisches Projekt für Kinder und Jugendliche im Alter  von 4-18 Jahren, die von einer plötzlichen Behinderung eines Elternteils durch Unfall oder Krankheit betroffen sind. Das Projekt wird gefördert durch Stiftungen und ist für betroffene Familien kostenfrei.

Köln

Interessierte können an einem Samstag im Monat (Termine werden persönlich bekannt gegeben) das Atelier artig in der Kölner Innenstadt besuchen. Hiertreffen sie auf andere, die ein ähnliches Schicksal erleben und können einen gesunden Umgang mit den stark wechselnden Lebensbedingungen und Veränderungder Lebensbeziehungen erlernen. Orientiert an ihren Wünschen und Erfahrungen können in der ressourcenorientierten künstlerischen Arbeit unterprofessioneller Anleitung (Kunsttherapeut*Innen) eigene Ideen wertfrei in Form und Farbe umgesetzt werden. Die unbeschwerte Atelierzeit kann dabeiKontakte zwischen Betroffenen fördern und bietet altersgerechte Entlastungsmöglichkeiten. Die am Projekt teilnehmenden Familien können durch ‚Sichtweise‘ Unterstützung erfahren und den Blick auf den eigenen Familienalltag positiv erweitern. Künstlerische Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Wenn Sie Interesse an einer kostenlosen Teilnahme haben, können Sie sich gerne unverbindlich für weitere Informationen oder einen persönlichen Gesprächstermin mit uns in Verbindung setzen. Projektstart ist November 2018. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Bei Interesse können Sie sich gerne für weitere Informationen mit uns in Verbindung setzen.

Ansprechpartner  Dr. Angelika Preß und Dr. Rabea Müller, Tel. 0221. 719 77 68, info@kunststueck-familie.de

Mit freundlicher Unterstützung von

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Unna

An einem Samstag im Monat (Termine werden persönlich bekannt gegeben) können sich interessierte Kinder und Jugendliche im Umfang von 3-6 Stunden Atelierarbeit inklusive Mittagessen in Räumlichkeiten des Lebenszentrum Königsborn (Zimmerplatz 1/Unna) treffen. Die am Projekt teilnehmenden Familien können durch ‚Sichtweise‘ Unterstützung erfahren, andere Betroffene kennenlernen und den Blick auf den eigenen Familienalltag positiv erweitern. Künstlerische Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Wenn Sie Interesse an einer kostenlosen Teilnahme haben, können Sie sich gerne unverbindlich für weitere Informationen oder einen persönlichen Gesprächstermin mit uns in Verbindung setzen.

Ansprechpartner  Laura Trillitzsch, 0152/33801207, Email@laura-trillitzsch.de

Mit freundlicher Unterstützung von

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Kaarst

Unter professioneller Anleitung (zertifizierter Musiktherapeut) wird in den Räumlichkeiten der Musikschule Kaarst – Mark Koll (Ludwig-Erhard-Straße 12) Interessierten mit musikalischen Mitteln die Möglichkeit gegeben, ihre Befindlichkeit hörbar zu machen und sich unter weiteren Betroffenen auszutauschen. Die Projektarbeit zeichnet sich durch eine starke Orientierung an den Ideen, Sehnsüchten und Erfahrungen der Kinder/Jugendlichen aus. Teilnehmende Familien können durch ‚Sichtweise‘ Unterstützung erfahren, andere Betroffene kennenlernen und den Blick auf den eigenen Familienalltag positiv erweitern. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Auftaktveranstaltung 10.11.2018 von 14:00 –18.00 Uhr. Weitere Termine werden nach persönlicher Absprache bekannt gegeben.
Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Ansprechpartner Dr. Frank Henn, frank.henn@musikcoaching.de, 0170 – 52 888 34

Mit freundlicher Unterstützung von

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